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Pflanzensteckbrief für Strauchrosen

Icon für den Lichtbedarf
Lichtbedarf: sonnig
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Wasserbedarf: mittel
Icon für den Nährstoffbedarf
Nährstoffbedarf: mittel
Icon für die Wuchshöhe
Wuchshöhe: 60 - 120cm

Strauchrosen ,auch als Buschrosen bekannt ,begeistern mit ihrer üppigen Blütenfülle und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Garten. Sie wachsen sowohl in die Höhe als auch in die Breite und können je nach Sorte als Hintergrundpflanze im Beet, als Solitär oder als blühender Blickfang eingesetzt werden. Erhältlich sind Strauchrosen in nahezu allen Farben sowie in unterschiedlichen Wuchsformen. Zu den Strauchrosen zählen kräftig wachsende Parkrosen mit besonders üppiger, meist einmaliger Blüte ebenso wie moderne Strauchrosen, die kompakter bleiben und den ganzen Sommer über wiederholt blühen. Auch Kleinstrauchrosen, oft als Bodendeckerrosen bezeichnet, gehören zu dieser vielseitigen Rosenklasse und überzeugen mit niedrigem Wuchs und langer Blütezeit von Juni bis in den Herbst. Ob einzeln, in Gruppen oder als Heckenpflanzung, Strauchrosen setzen attraktive Akzente im Garten und lassen sich hervorragend mit Stauden kombinieren. Dank ihrer Blühfreude, Robustheit und Vielseitigkeit sind sie eine beliebte Wahl für Gärten jeder Größe und Stilrichtung.

 

Wichtiger Hinweis:

Zu den Strauchrosen zählen außerdem die dicht gefüllten, nostalgischen Englischen Rosen des Züchters David Austin mit ihrem starken Blütenduft.

Alle Strauchrosenarten bevorzugen einen sonnigen und luftigen Standort. Der Boden sollte möglichst reich an Nährstoffen sein sowie tiefgründig, damit sie sich gut verwurzeln können. Was die Strauchrose nicht verträgt, ist ein kalter und zugiger Ostwind.

Der Boden sollte durchlässig, humos und gleichmäßig feucht sein – Staunässe vermeiden. Lockere den Boden vorm pflanzen gut auf damit die Pflanzen besser einwurzeln können.

Wie bei allen Rosen sollte auch die Strauchrose möglichst nah am Boden gegossen werden. Bleibt häufig Feuchtigkeit auf den Blättern, kann dies zu Blattkrankheiten führen.

Zur Pflege gehört auch das richtige Düngen. Als Auftakt im Jahr kann Anfang April etwas HalloGarten Mehrnährstoffdünger gegeben werden. Ende Juni im Anschluss an die erste Blüte sollte dann ein zweites mal gedüngt werden. Der organische Dünger sollte möglichst immer flach in die Erde eingearbeitet werden, wodurch er sich schneller zersetzt.

Beim Schneiden der Rosen ist zu beachten, dass Strauchrosen, die öfters blühen, anders als die Beetrosen im Frühjahr nur zurückhaltend geschnitten werden. Ein starker Rückschnitt würde nur das Längenwachstum der Triebe fördern, aber nicht den Blütenansatz. Allgemein sollten kräftige Triebe um ein Drittel und schwache Triebe um die Hälfte gekürzt werden. Dabei werden auch abgestorbene Zweige entfernt. Bei den Kleinstrauchrosen ist ein stärkerer Rückschnitt möglich. Sie vertragen sogar einen radikalen Rückschnitt.

Die Blüten können auch in einer Vase gut zur Geltung kommen.

Wie alle Rosen können auch die Strauchrosen von den bekannten Rosenkrankheiten wie dem Echtem Mehltau oder dem Sternrußtau sowie von Blattläusen befallen werden oder Pilzkrankheiten bekommen. Wenn man keine widerstandsfähige ADR-Sorte gepflanzt hat, kann man die empfindlicheren Züchtungen zur Vorbeugung mit umweltverträglichen Netzschwefelpräparaten oder Präparaten auf Biorapsöl Basis behandeln.