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Kiwi Actinidia arguta Issai

Pflanzensteckbrief für Zwergkiwi Actinidia arguta

Icon für den Lichtbedarf
Lichtbedarf: sonnig bis halbschattig
Icon für den Wasserbedarf
Wasserbedarf: mittel
Icon für den Nährstoffbedarf
Nährstoffbedarf: mittel
Icon für die Wuchshöhe
Wuchshöhe: 300 - 400 cm

Die Mini-Kiwi (Actinidia arguta) ist eine besonders robuste und pflegeleichte Kletterpflanze, die mit ihren aromatischen, süßen Früchten begeistert. Im Gegensatz zu klassischen Kiwis sind die kleinen Früchte glattschalig und können direkt mit der Schale verzehrt werden – ideal für den Naschgarten.

Wichtiger Hinweis:

Es gibt Sorten, die selbstfruchtend sind wie die Sorte Issai, sowie männliche und weibliche Pflanzen, die zur Fruchtbildung gemeinsam gepflanzt werden müssen.

Die Kiwibeere ‘Issai’ bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort. Ein Rankgerüst, Spalier oder eine Pergola bietet optimale Wachstumsbedingungen und erleichtert die Pflege.

Die Pflanze benötigt eine gleichmäßige Wasserversorgung, besonders während der Fruchtbildung. Trockenheit kann zu Fruchtfall führen.

Eine Düngung im Frühjahr mit organischem Dünger oder Kompost fördert gesundes Wachstum und Fruchtansatz.

Ein regelmäßiger Schnitt (ähnlich Weinreben) sorgt für eine gute Auslichtung und erhöht den Ertrag.

Der Boden sollte nie komplett austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein. Ideal ist ein leicht feuchter, lockerer und gut durchlüfteter Boden.

Im Frühjahr (Austrieb) ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig für kräftiges Wachstum.
Im Sommer und während der Fruchtbildung besteht ein hoher Wasserbedarf.
An heißen Tagen sollte häufiger gegossen werden, ggf. morgens und abends.

Kiwi wächst von Natur aus gut und kräftig, daher sollte eine Überdüngung vermieden werden – diese führt zu mehr Blattmasse, aber weniger Früchten.

Der Schnitt ist unerlässlich, um Wachstum und Fruchtbildung auszugleichen.

Ein Erhaltungsschnitt im Sommer (Juli–August) sollte regelmäßig durchgeführt werden: Triebe, die Früchte getragen haben, werden auf 4–6 Blätter nach der letzten Frucht gekürzt,
und sich verwickelnde Triebe entfernt.

Ein starker Rückschnitt im Spätwinter sollte vermieden werden.

Die Ernte erfolgt von Oktober bis November, wenn die Früchte ihre volle Größe erreicht haben. Noch unreif und hart geerntete Kiwifrüchte reifen gut nach, wenn sie in der Nähe von Äpfeln aufbewahrt werden.

Empfehlenswerte Sorten für Deutschland sind ‘Issai’ (selbstfruchtbar, kleinfruchtig).

Mini-Kiwis der Art Actinidia arguta sind kleiner, aber intensiver im Geschmack und besitzen eine essbare Schale. Die Früchte haben ein kräftiges Fruchtaroma, das an eine Mischung aus Melone, Banane, Feige und Stachelbeere erinnert.

Die Sorte Kiwi – Actinidia arguta ist sehr robust, aber auch hier kann es witterungsbedingt zu Blattflecken und Pilzkrankheiten kommen, die gut mit Netzschwefelmitteln behandelbar sind.

Auch Blattläuse können witterungsbedingt auftreten und die Kiwi befallen. Hier ist eine Behandlung mit Rapsölmitteln ratsam.

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